1. Dezember

„Wissenschaftliche Weiterbildung gehört wie Forschung, Lehre und Studium zu den Kernaufgaben der Hochschulen. Der erste Schul- oder Studienabschluss ist heute kein Endpunkt, sondern Ausgangspunkt für den weiteren individuellen Bildungsweg.“
Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin Baden-Württemberg

Unter wissenschaftliche Weiterbildung verstehen wir alle Studienangebote, die eine Fortsetzung oder Wiederaufnahme des organisierten Lernens darstellen. Oftmals finden diese Angebote nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und nach Aufnahme einer Berufstätigkeit oder der Gründung einer Familie statt. Seit 1998 ist Weiterbildung als Kernaufgabe der Hochschulen im Hochschulrahmengesetz (HRG) benannt.

Da viele Teilnehmende der Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung berufstätig sind, können viele Studienangebote berufsbegleitend absolviert werden. So gibt es neben berufsbegleitenden Bachelor- oder Masterstudiengängen auch Kontaktstudiengänge und Kurse mit anerkannten Zertifikaten wie beispielsweise dem DAS (Diploma of Advanced Science) oder dem CAS (Certificate of Advanced Science). Fachlich und didaktisch entsprechen diese Angebote dem Niveau der Hochschule.

Die Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung richten sich an ganz unterschiedliche Zielgruppen, von Berufstätigen, Menschen mit Familienpflichten, Teilzeit- und Fernstudierenden bis hin zu international Studierenden oder Menschen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund.

Zentral für die wissenschaftliche Weiterbildung ist das Konzept des lebenslangen Lernens. Für Menschen, welche die persönliche Bereitschaft mitbringen, sich den stetig verändernden Bedingungen in Beruf und Alltag neugierig zu stellen und das persönliche und gesellschaftliche Umfeld aktiv mitgestalten wollen, sind die Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung genau das Richtige.